Erhaltung der Pferderasse



Bosnisches Gebirgspferd (Bosniake) ist das einzige autochthone Pferd im Gebiet der ehemaligen Jugoslawien und man züchtete es neben Bosnien und Herzegowina auch in Montenegro, Südserbien, Kosovo, Mazedonien, in einem Teil von Kroatien und Slowenien und in anderen Gebieten des ehemaligen Staats. Im Jahr 1920 gab es im ehemaligen Staat zusammen 800.000 Pferde, davon gab es zwei Drittel von Bosnischen Gebirgspferden (Bosniaken) und Bastardpferden die sich mit der Arabischen Pferderasse kreuzten, in Bosnien und Herzegowina gab es sogar über 70% dieser Pferde, also gab es damals zusammen ungefähr 600.000 von Bosnischen Gebirgspferden (Bosniaken) und mit denen gekreuzte Bastardpferde.


Heutzutage ist diese Pferderasse gefährdet, denn es werden nur ungefähr 100 Pferde organisiert gezüchtet und zwar in Bosnien und Herzegowina, in Slowenien, in Kroatien und in Serbien. Es gibt einige Züchter auch in Deutschland, aber ohne bekannte Herkunft. Dazu besitzen ein paar Hundert von Gebirgspferde (Bosniaken) noch die Bauer im Gebirge und in entlegenen Gebieten der Bosnien und Herzegowina und in Montenegro. Aber die Zahl sinkt schnell und deswegen ist diese Pferderasse gefährdet.


Wegen diesen Tatsachen ist die wesentliche Absicht des Gestüts Ergela PLANIDO dabei zu helfen, dass diese Pferderasse, die auch in Slowenien sehr bekannt und geschätzt war, zu erhalten. Diese Pferde brauchte man in gebirgigen und schwer zugänglichen Gebieten für saumen des Holzes bzw. Brennholzes, für Versorgung von Berghütten, Grenzwachen und Ähnliches.

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